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Veranstaltungen
16.-20.05.2012
08.-10.06.2012
16.06.2012
09.09.2012
Pfarrfest in St. Laurentius
GdG Aachen-Nordwest
In der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Aachen-Nordwest, die im Nordwesten der Region Aachen Stadt an die Niederlande grenzt, sind seit dem 1.1.2010 die Pfarreien
- St. Heinrich, Horbach
- St. Laurentius, Laurensberg
- St. Martinus, Richterich
- St. Sebastian, Hörn
- St. Peter, Orsbach
- St. Konrad, Vaalserquartier mit Philipp Neri, Gut Kullen.
zusammengeführt. Aufgrund der Historie und der geographischen Lage bestehen zwei Teilbereiche
- St. Heinrich, St. Laurentius, St. Martinus
- St. Konrad, St. Philipp Neri, St. Sebastian, St. Peter
Aufbau der GdG
Die rechtliche Basis der GdG Aachen-Nordwest bildet der Kirchengemeindeverband (KGV) Aachen-Nordwest. Er ist Anstellungsträger des kirchengemeindlichen Personals aller Pfarreien und fällt über den Verbandsrat wichtige Entscheidungen. Dazu ist ihm aus den Kirchenvorständen die entsprechende Kompetenz übertragen worden. Der Verbandsrat wird geleitet von einem der Pfarrer der GdG. Er setzt sich zusammen aus je zwei Mitgliedern aus allen Kirchenvorständen sowie aus allen amtierenden Pfarrern.
Die Organe der GdG Aachen Nordwest sind der Leiter der GdG, das Pastoralteam und der aus den beteiligten Pfarrgemeinderäten gebildete GdG-Rat.
Die GdG Aachen Nordwest wird geleitet von Pfarrer Bernd Schmitz CO.
Ziel der GdG
Wir wollen in unserer Gemeinschaft der Gemeinden:
- Orte kommunizierter Gotteserfahrung bieten, an denen Menschen lebendig erfahren, woraus sie als Christen leben und worauf sie hoffen, die Menschen zu einem sinnerfüllten Leben finden lässt und sich für ein Leben aus dem Glauben begeistern.
- Orte der Gemeinschaft bieten, die der Vereinzelung und Entfremdung entgegenwirken, die Familien und gesellschaftliche Lebensformen fördern und die den Dialog zwischen den Generationen unterstützen.
- Orte der Aufmerksamkeit bieten, die Kinder und Jugendliche in die Mitte stellt.
- Orte der Würde bieten, die Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Fremden fordert und die den Schwächsten Schutz und Hilfe geben.
Gerne laden wir zu einem Besuch unserer Gottesdienste, Konzerte, Pfarrfeste, Glaubenswochen, Wallfahrten oder weiterer Veranstaltungen ein, deren Zeiten und Orte Sie den folgenden Seiten entnehmen können.
Vielleicht können Sie auf unseren Seiten einiges für Sie Interessante entdecken, Kraft und Hoffnung schöpfen oder neue Ansätze oder auch Bestätigung für sich und ihre Arbeit gewinnen.
Top-Themen
Danke für die Glaubenswoche
Anfang Mai haben wir in unseren Gemeinden die Glaubenswoche gefeiert. Lange schon hatte ich mich darauf gefreut und bin nicht enttäuscht worden! Wir durften Gemeinschaft erleben und uns von Gott berühren lassen. Ich danke allen, die das so gut organisiert haben und IHM, der die Berührung zugelassen und ermöglicht hat.
Neben dem vielen Guten, das uns zuteil wurde, möchte ich zwei Dinge erwähnen, die mir für die Zukunft wichtig sind. Ich durfte ein Angebot der Glaubenswoche in einem Team von Mitstreitern aus den beiden anderen Gemeinden vorbereiten. Das ermöglicht tiefere Einblicke in die anderen Ge-meinden und stärkt den Zusammenhalt. Ebenso habe ich mich gefreut, dass zumindest in den Hauptgottesdiensten Lektoren und Kommunionhelfer aus allen drei Gemeinden beteiligt waren. Und das wünsche ich mir für die Zu-kunft: dass wir noch mehr gemeinsam machen, dass es nicht nur Angebote „für alle“ gibt, sondern auch „von allen“. Ein Zweites sind die Gottesdienste an den Abenden. Es gab zwar erstaunte Fragen, ob das ohne Eucharistie denn ein Gottesdienst sei. Aber die Gottesdienste waren trotzdem alle sehr gut besucht! Und das wünsche ich mir für die Zukunft: dass unsere Wort-Gottes-Feiern, die ebenso mit viel Engagement und Liebe vorbereitet werden, das Abendlob in St. Heinrich jeden 3. Mittwoch im Monat, sowie sporadisch die AtemPause in St. Martinus mehr Zuspruch erfahren.
Catharina Klein
Hier noch einmal das Programm der Glaubenswoche.
Geben Sie Feed-Back zur Glaubenswoche.
Abschied von Christa Baggen
Es muss wohl so sein, dass wir uns zum Ende des Monats Mai von Christa Baggen als Gemeindereferentin in unseren Gemeinden verabschieden. Das ist ein herber Einschnitt in unser Gemeindeleben.
Seit 15 Jahren ist Christa Baggen bei uns in St. Heinrich und St. Martinus als Seelsorgerin und hat viel Menschlichkeit in unser pastorales Tun gebracht. Wie vielen ist sie ans Herz gewachsen durch ihre Arbeit in der Sakramentenvorbereitung, durch die Gottesdienste in den Kindergärten und mit den Schulklassen, in manchen ökumenischen Treffen, in der Begleitung und Mitgestaltung der Frühschichten, der Weltgebetstage, bei den Lektorentreffen, beim Abendlob, bei den Glaubenswochen, beim Bibliodrama, durch die Kinderwallfahrten und die Radwallfahrten nach Kevelaer, in der Verkündigung an Sonn- und Festtagen, in der Feier der Beerdigung, bei Besuchen zu Hause, im Karnevalstrubel so gut wie bei den Festen der Pfarreien! Und das ist noch nicht alles…
Christa Baggen hat den Blick gelenkt auf das Leben, wie das Leben nun mal ist. Und immer wieder auf die Menschen, die so viel Schönheit in sich tragen, die aber oft schwer mit dem Leben zu kämpfen haben. Sie kann so gut „von unten“ her denken, das Wesentliche des Lebens erkennen und dann für Lebensrecht und -würde kämpfen.
Sie hatte überdies den Sinn für das, was „drin“ ist, wenn wir miteinander Pläne schmiedeten, wenn wir mit Frustrationen umgingen, wenn wir das Alltägliche pflichtgemäß taten und das Besondere wünschten.
Deshalb ist es schön, dass wir kurz vor ihrer Verabschiedung noch die Glaubenswoche mit ihr durchführen können. Damit treffen wir eines ihrer großen Anliegen: die Menschen miteinander und auch mit Gott zusammenbringen, der doch längst im Leben da ist.
Christa Baggen war nie langweilig. Denn sie hat hier gelebt und gearbeitet mit Leidenschaft für die Menschen und die Sache Gottes, für seine Botschaft vom Leben für alle. Dafür stehen ein: ihre Freundlichkeit, ihr Fleiß, ihre Freude daran, Beziehungen zu knüpfen, und ihr Zutrauen zu den Menschen, mit denen sie gerne zusammenarbeitete.
Sie hat uns allen gut getan. Und deshalb ist es schwer, sie gehen zu lassen. Nicht, dass wir ihr den Ruhestand nicht gönnen würden. Aber wir verlieren nun mal. Sie hat sich einen Wanderrucksack als Abschiedsgeschenk gewünscht. Auch das können wir als ein Zeichen sehen. Denn Christa Baggen hat immer betont, wie wenig fertig wir mit dem Leben und mit dem Glauben sind; dass da noch Wege zu gehen sein werden mit Entdeckungen im Hinblick auf Gott und im Hinblick auf uns selbst.
Das wünschen wir ihr und ihrer Familie auch für die neue Lebenszeit: tiefe und frohe Entdeckungen darüber, was noch Gutes im Leben steckt und dass Gott schon immer da sein wird.
Wenn wir sie verabschieden, dann wollen wir es nach ihren Wünschen tun. Wir laden deshalb zu einem Abschiedsgottesdienst in St. Heinrich am Mittwoch, 16. Mai 2012, um 19:00 Uhr ein. Danach wird es in der Kirche einen Empfang zur persönlichen Begegnung mit Christa Baggen geben.
J. Voß
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